Review: Minecraft – Xbox 360 Edition

Minecraft ist eigentlich eine Klasse für sich. Schon seit Jahren bauen Fans damit ihre eigene Welt auf und das Spiel hat sich total weiterentwickelt. Neue Features sind dazugekommen, Verbesserungen wurden eingefügt und die Community hat brav an modifizierten Zusatzpaketen gearbeitet.
Nun hat es Minecraft auch auf die X360 geschafft! Wo liegen die Unterschiede zur Computer Version? Wir graben mal nach.
Die erste Frage die man sich stellen muss ist, wieso man eigentlich Minecraft spielt? Erstens um seiner Phantasie freien Lauf zu lassen und riesige Gebilde zu bauen, zweitens eine völlig unbekannte Welt zu erforschen und drittens um das Ganze mit Freunden durchzuspielen. Hier deckt sich eigentlich die X360 Version mit jener für den Computer.

Auch auf der Konsole geht es darum Rohstoffe abzubauen, neue Werkzeuge und Materialien herzustellen und mit Freunden die Welt umzukrempeln. Man gräbt sich immer tiefer in einen Berg hinein, schnappt sich wertvolle Mineralien und fügt diese dann in seinen Palast hinein. In der Nacht und in der Tiefe trifft man natürlich auf die bekannten Creeper, Zombies oder sonstige Wesen.
Auf den ersten Blick klingt das ja alles total genial und dank Xbox Live kann man sich schnell in ein Spiel einklinken. Achja: Splitscreen gibt es natürlich auch! Hurra. Hat man jedoch bereits Minecraft am Computer gespielt, so fallen einem sofort Abstriche auf.
Zuerst wäre da das Crafting selbst: Man muss nicht mehr selbst herausfinden welche Materialien man für welchen Gegenstand benötigt, da jetzt alles via Knopfdruck erstellt wird. Der Gegenstand, beispielsweise ein Schwert, wird ausgewählt, und wenn man alle dazugehörigen Materialien hat, wird es gebaut. So einfach geht’s. Als nächstes wäre das fehlende Hunger- und Sprintsystem zu bemängeln. Dies gibt es ja bei der Computer Version!
Außerdem zeigt sich, dass die X360 Variante ihre Limits hat. Ich möchte nicht sagen, dass die Welt in Minecraft für die Konsole klein ist, aber man trifft dennoch auf die bekannten „unsichtbaren Wände“. Dort ist nämlich dann wirklich Schluss!
Schade ist ebenso, dass der Creative Mode sowie das Einspielen von Community Packs fehlt, die dem Spiel noch mehr Würze verleihen würden. Der Kern selbst von Minecraft ist weiterhin der selbe, nur die Neuerungen fehlen.
Fazit:
Minecraft für die X360 spricht eine andere Zielgruppe an. Die meisten richtigen Gamer werden Minecraft wahrscheinlich schon am Computer haben und dürften die X360 Version nur belächeln. Zurecht, denn hierbei handelt es sich um eine etwas ältere Version des Spiels mit zahlreichen Einschränkungen.
Für die breite Masse ist das Spiel jedoch wie gemacht. Man nimmt an einer Minecraft Session über Xbox Live teil und los geht’s! Das Core Gameplay ist weiterhin ident und diese Magie wurde gut auf die X360 übertragen. Kurz und knapp: Bevorzugt man die Konsole so sollte man sich wirklich Minecraft für die X360 holen, alle anderen bleiben bei der weitaus umfangreicheren Computer Variante.
Danke an Microsoft für das Testmuster!













