Little Big Planet – Einstieg in die Videospielbranche

Little Big Planet ist definitiv anders. Bei diesem Spiel geht es nicht darum eine dramatische Story zu verfolgen oder ein Level nach dem anderen zu schaffen. Das Playstation Game legt viel Wert auf eigene Kreativität. Viele Jahre lang waren Spieler eher nur die passiven Genießer und haben sich die Games nur blind reingezogen, doch es gab auch die Modding Szene.

Kluge Tüftler haben Games umgebaut und tolle Werke daraus gemacht. Leider war es der Masse, aufgrund von fehlendem technischen Verständnis und Zeit, trotzdem nicht möglich eine virtuelle Welt selbst zu schaffen. Nun genau dieses Manko verblasste mit Little Big Planet.

Mit wenigen Joystick Bewegungen kann man sich geschwind eigene Level bauen oder den Herrn Sackboy gestalten. Leute mit guten Ideen können endlich ihre Videospielträume umsetzten, da die Barriere zwischen Technik und Kreativität gebrochen wurde. Was daraus resultiert? Es kommt plötzlich zu einer Flut von Videospiel Designern. Selbst wenn man vorher noch nie etwas mit der Industrie professionell zu tun hatte, jetzt ist man plötzlich mitten drinnen!

Die Entwickler von Little Big Planet sprechen genau das selbe: Man muss beispielsweise nicht direkt von Gamingszene stammen und hat nun trotzdem die Chance einen echten Job in dieser Unterhaltungsindustrie zu finden. Das wichtige ist nur, dass man fasziniert von dem ist was man tut. Ist das nicht wunderbar? Bezahlt zu werden, um seine eigenen Ideen in die (virtuelle) Welt zu setzen?

Wen es schon jetzt in den Fingern kribbelt ein möglicher Teil der Videospielszene zu werden, sollte sich unbedingt das Video ansehen, da es sehr inspirierend wirkt. Gute Ideen werden klarerweise immer gerne gesehen und schwupps sitzt man im Entwicklungsstudio.

Vielleicht fragt ihr euch warum gerade über Little Big Planet geschrieben wird und nicht über die Modding Szene allgemein? Nun das bringt mich zu einer kleinen persönlichen Story: Ansich befasse ich mich mit der Videospielszene schon seit Jahren und es war immer ein Traum mal was eigenständiges in der Videospielwelt zu kreieren. Ich glaub das geht den meisten so.

Nun Programmieren und Engineverständnis waren nie ein Problem, aber der Designteil. Schnell musste ich merken, dass es beim Spieleentwickeln nicht so sehr um tolle Algorithmen geht, sondern eher ums Design. Tja da kann man die besten Entwicklungsumgebungen auswendig, aber man hat keine Ahnung von den Designtools. Das ist echt bitter. Tolle Ideen im Kopf, aber dann kann man das nicht in 3D gestalten – zumal die Tools dafür extrem teuer sind.

Bei Little Big Planet konnte ich dann endlich dank hübscher und fertiger 3D Modelle ein paar Ideen umsetzen und das macht sehr Laune. Ich war erstaunt wie gut diese Ideen eigentlich fuktionierten! Ebenso fand ich das Video zur Little Big Planet Hintergrundgeschichte sehr ansprechend, da man wirklich sieht dass man es auch so ins Videospielgeschäft schaffen kann. Wer jetzt neuen Mut schöpft und sich einen Ruck gibt, kann sich ja diesen Traum auch verwirklichen. Passt ja irgendwie zum Sony Slogan: make.believe. Oder? Die besten Designer sind nunmal jene, die direkt – wenn auch nicht profesionell - mit der Materie was zu tun haben.


Sponsored Post

Sharing propelled by ebuzzing

Post von JoeBlack | 26 Apr 2011 | 17:32 pm and tagged , ,


Ein Kommentar für “Little Big Planet – Einstieg in die Videospielbranche”

  1. oida? wer hat diesen pr-crap auf rr gepostet??!!

Rede mit!