Hands On: Star Wars The Old Republic

Ein Star Wars MMO gibt es ja schon: Star Wars Galaxies. Aber ein richtig gutes Star Wars MMO gibt es eben nicht! Oder besser gesagt, noch nicht.
BioWare legt sich mit Star Wars The Old Republic richtig ins Zeug und möchte endlich jenes MMO liefern, das sich Star Wars Fans schon lange wünschen. Wir durften schon in diese virtuelle Star Wars Welt eintauchen. Unseren Ersteindruck dazu lest ihr j…jj..jetz…ah dieser verdammte Hyperantrieb vom Millenium Falcon steckt! R2D2 bitte reparieren! Na, geht doch.
In der Vollversion von Star Wars The Old Republic wird es viele Klassen geben – vom Bounty Hunter bis hin zum Jedi Ritter ist eigentlich jede bekannte Figur vertreten. Leider war es in dieser Vorab-Vorab-Vorab-Version des Spiels noch nicht möglich einen eigenen Charakter zu erstellen, daher beschränkt sich dieses Hands-On logischerweise nur auf die Gameplay Erfahrungen mit der vordefinierten Charakterklasse: Einem Sith Warrior. Oh, wie geil, was besseres gibt’s so oder so nicht! (*hust* meine Meinung, hehe)
Gleich in den ersten Spielsekunden fühlt man sich, sofern man irgendein MMORPG mal gespielt hat, sehr wohl. Man kann Quests annehmen, den Charakter hochleveln, Dungeons erkunden, seine Fertigkeiten verbessern, bla, bla, bla. Was macht aber The Old Repbulic besser als Star Wars Galaxies? Selbst beim Anspielen war das neue MMO sympathischer.

Ähnlich wie in Mass Effect werden Quests nicht total linear abgearbeitet, sondern man kann Antworten frei auswählen. Ist man eher ein „Bad Ass“ Sith, der nur von Tod und Verderben redet und wirklich alle im Stich lässt, oder ist man eher der „Alfred Schäfer Elmayer“ Sith, dem die Sith Etikette besonders am Herzen liegt und einfach soviele wie möglich vom Glauben überzeugen will?
Je nachdem wie man sich im Spiel verhält, labern die anderen (Non Playable) Charaktere auch zurück. Das hat nicht nur bei der Konversation große Auswirkungen, sondern auch bei der Quest selbst. Wenn man Beispielsweise die Wahl hat jemanden am Leben zu lassen oder zu killen, so eröffnen sich im späteren Questverlauf ganz andere Wege und Lösungen. Wie man BioWare kennt zieht sich jede Entscheidung durch die ganze Charakterlaufbahn durch – ein wirklich interessanter Ansatz, der von Singleplayer RPGs übernommen wird!
Jedes Gespräch im Spiel ist übrigens vollkommen synchronisiert! Egal ob man jetzt nur eine Nebenmission oder eine Hauptmission macht, es wird immer gesprochen. In Everquest 2 wollte man das bereits versuchen, doch so gut wie in The Old Republic funktioniert das nicht. Da hab ich schon sehr gestaunt, vorallem weil die Synchronsprecher sehr überzeugt von der Sache klingen.

Natürlich wurden in der Previewversion nicht nur Quest Konversationen gezeigt, sondern auch tatsächliches Kampfgeschehen. Man kann sich das wirklich wie aus einem Star Wars Film vorstellen: Als Sith Warrior nutzt man alle Fähigkeiten der Macht aus und bedient sich auch seinem Laserschwert. Man springt aus der Weite in Richtung Gegner, drischt mit dem Laserschwert auf ihn ein, weicht lässig den Gegenangriffen aus.
Die Kampf Animationen sind wirklich sehr überzeugend gemacht! The Old Republic bedient sich zwar den RPG Elementen, aber im Kampf kommt das total actionreich rüber. Es ist immer Bewegung in Kampf und auch wenn man Fähigkeiten einsetzt, passt das immer zur Situation.
Also was BioWare mit der jetzigen Version von Star Wars The Old Republic gezeigt hat ist schon wirklich sehr, sehr solide. Klarerweise müsste man etliche Stunden ins Spiel noch investieren, um ein handfestes Fazit dazu zu schreiben, aber der Ersteindruck ist total positiv. Man merkt einfach, dass BioWare daran arbeitet und es zum Glück kein billiger „Asia Grinder“ wird. „A new Hope“ für alle, die sich ein Star Wars MMORPG wünschen, kündigt sich mit Star Wars The Old Republic an.















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