Hands On: Kinect

Kinect – Spielen ohne Joypad, Du selbst bist der Controller. Vieler dieser Slogans hat man rund um das neue Steuerungssystem von Microsoft für die X360 gehört.

Was steckt dahinter? Wie funktioniert es? Na zum Glück durften wir bereits vor dem Verkaufsstart Hand, oder eher gesagt den ganzen Körper, an Microsofts Controller Wunderwaffe legen.

Eins stimmt einmal wirklich: Mit Kinect steuert man jedes Kinect-fähige Spiel völlig ohne Controller. Egal ob das Menü oder das aktuelle Gameplay man kommt immer nur mit diesem „frei beweglichen“ System zurecht.
Wer EyeToy kennt, wird wahrscheinlich mal denken, dass das nichts Besonderes sei und man das bereits schon vor Jahren gehabt hat. Nun falsch gedacht, denn Kinect arbeitet komplett anders!

Das System erfasst den Spieler als eigenes 3D Objekt und markiert die Position von Armen, Beinen und Kopf. Diese Punkte werden dann als Grundskelett für die 3D Models verwendet. Tada! Schon kann man jede Bewegung direkt ins Spiel projizieren.

Wie reibungslos das funktioniert konnten wir testen. Es gab ein paar eigene Kinect Titel zur Auswahl:


Kinect Joy Ride
: Hierbei geht es um ein Rennspiel. Man streckt seine Arme aus und tut so als ob man gerade ein Lenkrad in der Hand halten würde. Gelenkt wird logischerweise so wie bei einem echten Auto. Man dreht das imaginäre Lenkrad. Der Boost wird beim Auto aktiviert wenn man die Arme zu sich zieht und dann schnell wieder ausstreckt. Stunts werden durch einfaches zurück lehnen oder drehen des ganzen Körper ausgeführt. Fürs Driften lehnt man sich zur Seite während man lenkt.


Kinect Sports
: Wie spielt man Wii Sports? Man sitzt in der Couch, stupst die WiiMote leicht an und hat den HighScore. So läufts bei Kinect Sports nicht! Also hier muss man sich wirklich abrackern. Jede Bewegung wird exakt umgesetzt. Kinect merkt sofort, ob man beispielsweise schneller zu laufen beginnt oder langsamer – schummeln gibt’s da nicht!


Kinect Dance Central
: Das wird ein Spiel für echte Partyabende. Man tanzt einfach diverse Moves nach, die einem das Spiel vorschlägt. Die Figur bewegt sich auch richtig, also genauso wie man selbst, dazu. Schaut lustig aus und es spielt sich auch so.

Spielideen alleine machen natürlich keine Hardware automatisch zum Hit, denn funktionieren muss es ja auch! Kinect arbeitet ohne Probleme. Man muss sich zwar beim ersten mal mit dem System vertraut machen, da man sich wirklich(!) komplett bewegen muss. Also so wenn man beispielsweise einen Pass beim Fußball machen will, muss man auch richtig kicken – eine Minibewegung mit der Fußspitze ist da zu wenig.

Übertreiben sollte man es natürlich auch nicht. Einen Roundhouse Kick muss man nämlich auch nicht dabei machen. Gröbere Verzögerungen sind nicht aufgefallen. Hat man das einmal kapiert, fühlt man sich mit Kinect sofort vertraut.

Abschließend kann man nur sagen, dass Kinect ein vollkommen neuartiges Spielerlebnis bietet, das vom bekannten Steuerungsschema vollkommen weggeht. Mal sehen was da in nächster Zeit noch so für das System erscheint. Ein neues Gears of War mit Kinect Funktion, das den Spieler 1:1 als 3D Modell übernimmt? Hmm…sieht sicher witzig aus! So ein schlanker Typ wie ich neben den ganzen Gears Kolossen….nein da fege ich lieber alle auf dem Dancefloor weg.

Post von JoeBlack | 19 Aug 2010 | 0:21 am and tagged , , , , ,


5 Kommentare für “Hands On: Kinect”

  1. 360 win 1!!!

    EU-rls : nov?

  2. jop, 10. November 2010

  3. Ich glaube ich leide an MotionSickness – mir ist Kinect egal…

  4. mit 3d brille hast ein halbes holodeck.

    die ersten major games werden eh schon bei der gamescon gezeigt. ubi and them other basterdzZ.

  5. [...] sowie einige andere. Wer einen kleinen Kinect Vorgeschmack will, kann unseren Hands-On Artikel dazu lesen. Post von JoeBlack | 20 Aug 2010 | 20:12 pm and tagged Kinect, Kinect Tour, Österreich Tour, [...]

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