Monster Hunter Tri – Review

Jagen und Sammeln – so lautet das Motto von Monster Hunter Tri für die Wii Konsole! Dieses Konzept machte schon seit dem ersten Monster Hunter Titel ziemlich Spaß, doch jetzt wurde es weiter perfektioniert.
Ein Spiel mit viel Tiefe in einem Land voller prähistorischer Tiere erwartet euch in diesem Review.
Monster Hunter Tri geht es anfangs ganz locker an. Erst erstellt man einen Charakter seiner Wahl, passt ihn seinen Vorstellungen an und dann kommt man ins Gespräch mit Inselbewohnern. Ein großes Seeungeheuer sucht die Insel heim und zu allem Schrecken, benötigen die Einheimischen auch noch jede Menge Rohstoffe um das Leben zu verbessern. Wir in der schimmernden Ritterrüstung kommen da wie gerufen und wollen den Einwohnern helfen – jep erraten, das ist die Story.
So kurz und ausgelutscht die Geschichte auch klingen mag, umso überraschender ist der tatsächliche Inhalt vom Spiel. Im Prinzip erstreckt sich in Monster Hunter Tri ein roter Faden durchs ganze Spiel und man muss nur eine Quest nach der anderen erledigen. Man weiß immer was zu tun ist und was als nächstes folgt, doch hinter dieser Fassade steckt ein bombastisches Game.

So muss man bei den Quests entweder bestimmte Monster killen oder Gegenstände sammeln, aber durch die lebendige Welt und einem klugen Handels- sowie Waffensystem wirkt das nicht abgedroschen. Im Gegenteil, man studiert jedes Lebewesen, erkundet die wunderschöne Landschaft und sammelt alles was man bekommen kann.
Die gesammelten Objekte kann man dann nutzen, um Waffen zu verbessern oder um an Geld zu kommen! Es ist nämlich immer wichtig super ausgerüstet zu sein ,da von Aufgabe zu Aufgabe die Monster immer stärker werden und sich die Umgebung ändert. Beispielsweise verliert unser Held enorm viel Energie in der Wüste, da es so heiß ist – mit der richtigen Rüstung eben nicht!

Wenn es zu einem Kampf gegen ein Monster kommt, so ist es zwar anfangs möglich einfach wild mit der WiiMote rumzufuchteln, aber im späteren Spielverlauf muss man da schon mit Köpfchen arbeiten. Fallen legen, Ausweichrouten finden, an etliches will gedacht sein. Der Eindruck, der beim Kampf hinterlassen wird, ist einfach mörderisch.
Stellt euch vor ein riesen Dino stolziert vor euch herum, ihr sticht mit einem epischen Zweihand-Schwert auf das Vieh ein und der Saurier kämpft gegen euch bis zum bitteren Ende. Das Urzeit-Tier fliegt um, hinterlässt eine große Staubwolke und ihr habt eure Aufgabe erfüllt. Das ist fast so cool wie in Shadow of the Colossus!

Diese Kämpfe machen natürlich mehr Spaß mit Freunden, darum bietet Monster Hunter Tri auch einen Split-Screen Mode sowie Onlinemode an. Im Mehrspielermodus lassen sich auch sämtliche Dinge tun wie im Hauptspiel, nur eben mit einem noch höheren Funfaktor. Alle, die ein schlechtes Urteil gegenüber Wii Onlinegames haben, werden dank Monster Hunter Tri vom Gegenteil überzeugt. Man braucht keine Friendcodes, der Einstieg ist total schnell und die Kommunikation erfolgt über einen Chat oder über den WiiSpeaker.
Um WiiMote-Nunchuck Gegnern das Spiel schmackhaft zu machen, kommt bei Monster Hunter Tri nicht nur die WiiMote-Nunchuck Kombination zum Einsatz, sondern auch der Classic Controller. Ebenso dürfen sich Grafik Fetischisten über eins der hübschesten Wii Spiele überhaupt freuen!
Trotz dem großen Lob, verstecken sich im Detail die Kritikpunkte. Als erstes wäre die etwas hackelige Steuerung zu erwähnen. Möchte man kleine Monster erlegen, so stellt sich das als kleine Schwierigkeit heraus. Man muss den exakten Moment finden, um das Vieh zu treffen und in der Hitze des Gefechts ist das nervig. Bei größeren Gegnern fällt das Problem wieder weg.
Für komplette Neueinsteiger könnte der Beginn etwas komplex ausfallen, da man mit hunderten Features und Systemen bombardiert wird. Es wird zwar alles wunderschön erklärt, doch es braucht ein bisschen bis man sich in das Spielsystem reinfindet. Die Grafik von Monster Hunter Tri ist zwar wunderschön, aber das hat seinen Preis. Die Levelabschnitte sind sehr klein und so muss wirklich oft geladen werden. Wie gesagt, diese negativen Aspekte dämpfen den Spielspaß nicht so sehr, da sie im späteren Spielverlauf fasst nicht mehr auffallen.
Fazit:
Monster Hunter Tri ist klasse! Es macht richtig viel Spaß auf Monsterjagd zu gehen, die hübsche Welt zu erforschen und mit Freunden Online Abenteuer zu erleben. Dank des klugen Waffen- sowie Rüstungsystem will man seinen Charakter stets aufbauen und das ist die Hauptmotivation des Spiels.
Wem die Schlagworte, „riesen Waffen“, „große Dino Monster“ und „bombastische Fights“ das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen, muss zugreifen. Monster Hunter Tri ist definitiv ein Grund seine Wii zu entstauben, sofern man mit ein paar Designschwächen leben kann.
Danke an Stadlbauer (Nintendo) für das Testmuster!














hast mir gusto gemacht mit dem review, ich glaub ich hol mir das. neben no more heroes 2 und metroid other m.