Wirre Worte zum Wii Vitality Sensor

Put it on, baby!

Den Profi-Schnüfflern unter euch wird vielleicht aufgefallen sein, dass wir bei unserer gestrigen Zusammenfassung über die E3-Pressekonferenz von Nintendo kein Wort über den Wii Vitality Sensor verloren haben.

Warum auch?
Nintendo selbst hatten schließlich auch nicht wirklich etwas dazu zu sagen. Alles was wir wissen ist, dass man es an die WiiMote hängt und sich über den Finger stülpt, damit der Sensor sein Werk vollbringen und unseren Puls und „weitere Körperfunktionen“ messen kann. Kein Wort wurde darüber verloren, wann das Ding kommen soll (wir schätzen vorsichtig 2010), was es kosten soll (wir schätzen optimistischst 30 Währungseinheiten ihrer Wahl) oder – und das ist der wahre Knackpunkt – WOZU ZUR HÖLLE ES EIGENTLICH VERWENDET WERDEN SOLL!!!

Warum auch?
Die Zuseher und Besucher einer E3-Pressekonferenz rekrutieren sich wohl kaum aus der Zielgruppe, die mit dieser Art von (hier zu ihrer Meinung passendes Adjektiv einsetzen) Zubehör angesprochen werden soll. Das sind wohl eher jene, die nur WiiSports und WiiFit zuhause haben und vielleicht einmal Mario ausprobieren wollen aber aufhören mussten, weil es einfach viiiiihiiiel zu schwer wurde… Jene sollen halt auch noch ein bisschen mehr Geld bei Nintendo lassen – Die Coregamer werden das Ding sowieso nicht kaufen.

Warum auch?
Wenn man die Zeichen also zu deuten versucht, scheint es, als ob man sich bei Nintendo von den tausenden Möglichkeiten, die es gegeben hätte, diesen Vitality Sensor einzusetzen, ausgerechnet dafür entschieden hat, ihn zu verwenden, um Spiele leichter zu machen, wenn der Spieler zu gestresst ist… Gääääääääääääääääääähn.
Nein wirklich! Geht’s noch? Was wollt’s denn leichter machen? Wird Mario Galaxy 2 mit Wiitality Sensor dann zum interaktiven Film?
Naja, was soll’s, kümmert mich eh nicht…

Warum auch?
Da das schlüpfrige Dings den Nunchuk-Steckplatz wegnimmt, ist es ohnehin beinahe unmöglich, es in irgendwelchen ernst zu nehmenden Spielen zu verwenden.
Wenigstens brauch ich jetzt gar nicht anfangen, von den wundervollen Einsatzmöglichkeiten zu träumen, die möglich gewesen wären hätten sein können sollen…

Träumer lesen weiter:

Warum auch nicht?
Der offensichtlichste Verwendungszweck wären wohl Horrorspiele. Geht der Puls im Real Life hoch, könnte der Spielcharakter zu zittern beginnen, die Wahrscheinlichkeit, dass seine schweißnassen Finger einen Gegenstand (die Waffe) fallen lassen, könnte ansteigen, die Sicht könnte meinetwegen verschwimmen etc. etc.
Man könnte natürlich auch in eine entgegen gesetzte Richtung gehen und den erhöhten Puls z.B. in einem Actionspiel wie einen Adrenalinrausch behandeln und den Spieler dadurch Spezialaktionen aktivieren lassen (specialmoves, bullett-time, etc.).

Hört auf zu träumen! Werdet erwachsen!

Post von fossey | 03 Jun 2009 | 14:37 pm and tagged , , , ,


3 Kommentare für “Wirre Worte zum Wii Vitality Sensor”

  1. besser hätte man es nicht ausdrücken können

  2. “hörts auf zum koks ziagn ias scheiß kreaturen”

  3. “ah! warma scho wieder koks ziehn am klo”

Rede mit!