C&C Alarmstufe Rot 3: Der Aufstand – Review

Der arme Penner mit dem wunderschönen Namen Felix (auch bekannt als der berühmt-berüchtige Fliesen), dem wir immer wieder erlauben, sich bei uns im Forum aufzuwärmen und den wir öfter auch mal auf einen Link einladen, hat uns faulen Säcken von Random Rocket geholfen, ein Review zu einem relativ großen Release zu beschaffen, der uns sonst entgangen wäre.

Da wir uns ja nicht gerne die Hände schmutzig machen und vor lauter Faulheit die halbe Welt um uns vergessen, hat er sich aufgerafft und für uns ein Gastreview geschrieben! Danke und auf geht’s zum Review!

Kürzlich wollte ich mich wieder einmal über das (vermeindlich) bald erscheinende Red Alert Add-on namens “Uprising” (auf gut Deutsch “der Aufstand”) informieren und zu meiner Verwunderung entdeckte ich, … der Release war ja vor einer Woche schon!

Ohne größeres Medien-Tamtam und jeglichen Hype (und üblicherweise hype ich mich selbst vor dem Release eines neuen C&C Teils ins Unermessliche) hat sich EA mit Red Alert 3 – Uprising in vielerlei Aspekten in neue Gefilde gewagt, bleibt aber teilweise auch an altbekannten Lastern hängen.

Das Spiel ist ausschließlich via Direct Download verfügbar, ob das jetzt positiv oder negativ zu bewerten ist, lasse ich einfach einmal dahingestellt. Wer sich erhofft, Red Alert 3 Uprising wäre via Valve’s Steam Platform zu erwerben, der … darf gern weiter hoffen, ist nicht der Fall.
Nach dem Kauf der Version in der gewünschten Sprache (alle Versionen sind uncut, ich persönlich habe selbstverständlich die englische OV gewählt) wird man dazu aufgefordert sich doch bitte den “EA Download Manager” zu installieren – EA’s merkwürdige Antwort auf den Platzhirsch namens Steam. Nach einem Download der 5.5gb mit cirka 500kb/s (also doch recht flott, wer wissen will wie lang das genau dauert … RECHNETS HALT AUS!) ist das Spiel auch gleich installiert und spielbar. (zusätzlich zum Erwerb des Spieles um 19.99 Euro gibt es eine 5 Jahre “hoppala hab formatieren müssen, ich muss es nochmal runterladen” Garantie!)

Preislich, sowie umfangtechnisch ist Uprising ein normales Add-on, ist jedoch stand-alone, sprich, es wird keine installierte Version von Command & Conquer – Red Alert 3 benötigt.
Das ist erfreulich, diese Freude erhält jedoch sofort wieder einen Dämpfer, sobald man im Hauptmenü den Multiplayer button vergeblich sucht. Uprising ist nämlich Singleplayer only!

Für mich als eingefleischten Fan der C&C Singleplayerkampagnen, den Modus wo die Anzahl an hübschen Frauen und kurzen Röcken in den Briefings besonders hoch ist, ist das kein allzugroßes Problem, da ja Command & Conquer Spiele im Multiplayer sowieso zumeist ziemlicher Mist sind und sich die neuen Einheiten, die Uprising bietet, vom Balancing her an den zwei Enden des “OMG IMBA NERF PLX” vs “OLO WARUM? WER GIBT GELD AUS FÜR SO EINEN GACK?” – Spektrum befinden


“OMNOM arigato, Mr. Roboto!”

Allgemein bietet Uprising den folgenden Umfang:

*4 Mini Kampagnen, davon 3 der bekannten Fraktionen, selbstverständlich mit neuen FMV Briefings mit teils bekannten, teils neuen Charaktären / Schauspielern.
(neuer Eyecandy: Newsreporterin Brenda Snow alias Holly Valance, aber auch Gemma Atkinson ist wieder mit dabei, wenn auch ein wenig aufgedunsen, wie ich finde)
Eine gänzlich neue Kampagne, in der ihr die Backgroundstory von Yuriko Omega erfährt, gibt’s noch dazu.
* neue Einheiten für alle 3 Fraktionen: darunter die GIGAFORTRESS (kein Scherz, die heißt so) … vollkommen overpowered, aber was ist sonst von einer GIGAFORTRESS zu erwarten. … sonst hieße sie ja auch nur Megafortress oder so :/
* Challenge Modus – Eigentlich eine Kampagne aus lauter Skirmish Missionen mit ständig steigendem Techlevel (jede Mission schaltet eine neue Einheit für zukünftige Missionen frei)

Kurz zu den Kampagnen:
Die 3 sogenannten Mini-Campaigns der bekannten Fraktionen sind wie gehabt: Basis bauen, Primärziele erfüllen, optional Sekundärziele erfüllen, 3-4 Missionen pro Fraktion, für Perfektionisten im Schnitt etwa 1 Stunde pro Mission.
Die Yuriko Omega Kampagne hingegen ist etwas experimenteller. Hier steuert man einzig die namensgebende Schulmädchen-Telekinese(chinese?!)-psychic-Anime-Wannabe-Alma. Die Kamera ist fixiert, Special Abilities löst man per Druck auf die Nummerntasten 1-4 aus. An Datenterminals ist es zudem möglich “Skillpunkte” zu erlangen, mit denen man (für die momentane Mission) seine Fähigkeiten via Skilltree passiv verbessern kann.
Nette Spielerei, mehr aber auch nicht.


“Finger im Po, Yuriko …”

Die Story der 3 Kampagnen ist schnell erklärt: Die Sowjets sind durch die korrupte Rüstungsfirma Futuretech bedroht und EU-Präsident (ja…) Malcolm McDowell ist ein größerer Sack als in Wing Commander 4, bei den Alliierten helfen wir unseren Japaner”freunden” die Machtverhältnisse in Japan zu klären und beim Empire of the Rising Sun … versuchen wir (wieder einmal) dem Empire of the Rising Sun überhaupt einmal zu respektabler Größe zu verhelfen.

Fazit:
Lohnt sich jetzt der Kauft von Red-Alert 3 Uprising?
Natürlich könnte hier jetzt das übliche “Wem Red Alert 3 gefallen hat, dem …”-Blabla stehen, ich sag aber einfach mal JA.
Sind nur 19 Euro, was kostet die Welt? … pfff

Nächste Woche gibt’s dann ein Holly Valance Hands On, garantiert!

Post von oargestory | 30 Mar 2009 | 22:54 pm and tagged , , , , ,


8 Kommentare für “C&C Alarmstufe Rot 3: Der Aufstand – Review”

  1. “ein Bekannter”

    … BFF!? :(

  2. Vorher stand da “ein dahergelaufener Schmarotzer” – aber das hab ich natürlich sofort editiert

  3. das wär ma nu lieber :D

  4. Jetzt is besser.

  5. awesome!

  6. wie sieht GIGAFORTRESS aus? muss ich haben

  7. das OMNOM bild is die gigafortress wenns fliegt … dann killts ALLES an land mit einem schuss …

    http://pds13.egloos.com/pds/200902/11/02/c0011402_49919c3456b5a.jpg

    so schauts aus wenns schwimmt … dann kanns massig raketen auf sowohl luft als auch boden schiessen :/

  8. oh shit
    gut da haett ich auch angst wenn das GIGAFORTRESS auf mich zukommt

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