Deine Mama: Hands On

Deine Mama ist so fett, man hat meistens recht, sagt man Schlafzimmertür, wenn wer fragt wo sie steckt!

Das erste, was bei Deiner Mama negativ ins Auge sticht, ist die Grafik. Irgendwie wirkt alles ein wenig verwackelt und unsauber. Auch Clippingfehler sind keine Seltenheit – oft verschwinden irgendwelche Teile von mir in deiner Mama.

Aber es gibt nicht nur Negatives über deine Mama zu berichten. Das Gameplay, wenn auch nicht unbedingt einzigartig oder herausragend, hat man wenigstens gut bei Excite Fuck, Saints Blow und ein bisschen vermutlich auch bei Empire: Total Whore kopiert.

Hardcore-Fans wie Casual-Playaz sei eines gesagt: Deine Mama ist schwer, verdammt schwer sogar und geht nicht so leicht von der Hand, wie vergleichbare Franchises (z.B.: Pimp of Persia, Stalker).
Oft hat man das Gefühl es geht nicht mehr weiter – immerhin gibt es genug Hilfe im Internet, denn trotz der offensichtlichen Qualitätsmängel haben – der Budget-Preis macht’s – schon verdammt viele Leute mit deiner Mama gespielt.

Der Sound klingt oft rau und kratzig aber das ist wohl dem Realitätsgrad geschuldet, denn egal was man über deine Mama auch sagen mag, es fühlt sich zumindest rundum echt an.

Doch wenn man auch leicht darin versinken könnte, deine Mama reißt einen immer wieder raus. Soundfehler sind keine Seltenheit und dass deine Mama gelegentlich scheinbar grundlos abstürzt hilft auch nicht gerade.
Sogar die Steuerung ist, obwohl eigentlich nicht im geringsten Maße komplex, extrem widerspenstig und scheint manchmal einfach nicht reagieren zu wollen, egal wie sehr man auch auf die Buttons eindrischt. Vergesst Maus und alles andere. Auch die implementierte Sprachsteuerung ist ein Witz, man probiert es 5 min. mit ihr und gibt dann auf. Das einzig wahre Eingabergerät für deine Mama ist ein guter alter Joystick!

Fazit:
Irgendwie wirkt deine Mama einfach, als wäre nicht genug Liebe in der Entwicklung gewesen. Das spürt auch der Spieler – je mehr man in deine Mama reinsteckt, desto eher erinnert das Ganze an Pitfall, Dead Space und The Black Hole. Genre-Fans – vor allem solche, die es gerne richtig schwer haben, können ja mal einen Blick riskieren (aber lieber erstmal mit der Gratis-Demo), allen anderen rate ich: Finger Weg von deiner Mama.

Post von fossey | 17 Mar 2009 | 1:36 am and tagged , ,