F.E.A.R 2: Project Origin – Review

Wer Angst vor kleinen Mädchen hat, der braucht sich nicht zu schämen. Denn in F.E.A.R 2: Project Origin gibt es allen Grund dazu – hier ist der Name Programm.

Wir von RandomRocket.net haben uns der Furcht gestellt und berichten nun vom Horrorshooter. Wird er dem Hype gerecht? Ist die PC-Version besser als die Konsolenvariante? All die Antworten gibt es nach dem Sprung in eure innersten Ängste.

F.E.A.R 2 beginnt dort wo F.E.A.R geendet hat und der Rest des Spiels knüpft nahtlos an die Story an. Wieder mal geht es darum Alma, ein Mädchen mit Psycho-Kräften, auszuschalten. Während des Spiels werden immer mehr Hintergründe und Geheimnisse rund um Alma gelüftet, doch allzuviel wollen wir nicht verraten. Es sei aber gesagt, dass die Geschichte besser geworden ist. Einen Pulitzer-Preis gewinnt sie zwar noch immer nicht, doch es gibt immerhin einen Fortschritt. Im Großen und Ganzen fühlt sich F.E.A.R 2 exakt wie sein Vorgänger an. Kein Wunder, denn das Gameplay ist gleich gut geblieben.

Die Atmosphäre ist sehr dicht, man weiß nie was passiert und die Angst ist immer im Hinterkopf. Ja man könnte sagen, dass jeder Schritt in F.E.A.R 2 ein eigener Thrill für sich ist. Dank der schaudernden Musik wird das natürlich nochmals um einen Quant verstärkt. Also wer F.E.A.R bereits gespielt hat, wird sich mit Project Origin sofort anfreunden können.

Morgens halb Zehn in F.E.A.R 2: Ein brennendes Flugzeug fliegt vom Himmel.

Natürlich bietet das Spiel wieder eine Zeitlupenfunktion mit der man Feinde wesentlich präziser (und brutaler) zur Strecke bringen kann. Hierzu stehen euch allerlei Waffen zur Verfügung. Von simplen Pistolen bis hin zu super SciFi Boom-Boom Geräten ist alles vorhanden. Achja, in manchen Levelabschnitt steigt man sogar in einen Kampfroboter ein und zerlegt alles in Schutt und Asche. F.E.A.R Fans rümpfen sicher ihre Nasen, da ein Kampfroboter eigentlich nicht zur Serie passt – doch das stimmt nicht. Die Kampfroboter Level sind allesamt super gemacht und passen zum Post-Apokalyptischen Thema.

Was Project Origin besonders auszeichnet sind die ständigen Wechsel zwischen der echten Welt und der Horrorwelt, die durch Almas Psykräfte erscheint. Dieses Feature baut die gesamte Atmosphäre des Spiels auf. Gerade wenn man denkt, dass es nichts zu Fürchten gäbe, erstrahlt auf einmal ein Blitz und man wird – völlig unerwartet – von irgendeinem Monster oder einer Szene geschockt. Mich hat’s ja beinahe vom Sessel gehaut als ich ein Medipack aufgenommen habe, mich umdrehte und plötzlich stand eine Leiche vor mir. Da schießt der Puls in die Höhe! Auf solche Szenen sollte man sich immer gefasst machen. Eben das zeichnet F.E.A.R 2 so aus.

Kritik gibt es an Project Origin schon auszusetzen. Wie bereits erwähnt, ist das Spiel fast eine 1:1 Kopie des Vorgängers. Ein bisschen mehr Innovation sowie eine längere Spieldauer wäre sicher nicht verkehrt gewesen. Das soll aber nicht heißen, dass F.E.A.R 2 schlecht ist! Ein echter Thriller ists alle mal. Der Multiplayermodus ist etwas enttäuschend und wirkt draufgeklatscht. So als hätten sich die Entwickler gedacht: „Hey bauen wir einen Multiplayermodus ein, damit wir das auf die Verpackung schreiben können.“ Für ein paar Mehrspielerpartien reichts, aber ein LAN-Party Kracher wird’s sicher nicht.

Die Horrorwelt ist gruselig und krank. Noch schlimmer als in einem Pensionistenwohnheim.

Technisch macht Project Origin nichts verkehrt. Dank DirectX 10 sieht das Game super aus und auch die Konsolenversion ist sehr chic. Jedoch macht allgemein der PC das Rennen. Es scheint so als wäre F.E.A.R 2 perfekt auf den PC zugeschnitten geworden zu sein. Man merkt es an der Steuerung, an der Technik und am Feeling. Das Game fühlt sich am PC wesentlich authentischer an als auf der Konsole. Das sag sogar ich als Konsolen-Fanboy. Ein guter PC ist allerdings die Voraussetzung dafür. Dual Core, 2GB RAM und eine 8800GT sollten es schon mindestens sein, um F.E.A.R 2 gescheit laufen zu lassen. Wer das nicht hat, kann aber auch ruhig zur Konsolenversion greifen. Das Game ist auf auf allen Plattformen gut, aber am PC eben besser.

Wie war nun der Trip durch die geisteskranke Welt von Alma? Kurz um: Es war sehr spannend! Im gesamten Spiel kam bei mir keine Langeweile auf und es hat echt Spaß gemacht. Die Gruseleffekte waren alle exzellent eingebaut und motivierten zum Weiterspielen. Einziger Wermutstropfen ist der etwas laue Multiplayermodus sowie die kurze Spieldauer von rund 8 Stunden. Sieht man darüber hinweg erwartet einen eine Horrorfahrt der Extraklasse. Bevor ihr jetzt die Kaufhäuser stürmt: Finger weg von der geschnittenen USK Version! Bei uns in Österreich sollte man nur zur „PEGI“ Variante greifen. Es gibt zwar Blutpatches, aber die zu finden dauert ein Zeiterl. Darum lieber gleich die „ultra harte“ Version kaufen.

Es wurde die PC sowie X360-Version getestet.
Danke an Warner Bros. und Outside Line International für die Testexemplare!

Post von JoeBlack | 23 Feb 2009 | 18:53 pm and tagged , , , , ,


22 Kommentare für “F.E.A.R 2: Project Origin – Review”

  1. 84? echt?
    werd ich wohl doch mal reinschaun müssen..

  2. Jo habs beinahe in einem Stück durchgespielt. Wirklich cooles Game.

  3. Enzo übertreibst es da ein bisserl?
    “Es scheint so als wäre F.E.A.R 2 perfekt auf den PC zugeschnitten geworden zu sein.”

    ;F

  4. Die PC-Version ist wirklich um Längen schöner.

  5. Nein das ist fakt. Es spielt sich am PC cooler und ist technisch besser.

  6. Ich red vom "Deutsch", dass Shooter auf dem PC besser sind, wissma eh schon. ^^

    btw. soll ich euch eure Wertungsgrafik ein bisserl rippen/pimpen? ;F

  7. mach halt mal – wenns uns gfallt erwähnen wir dich lobend ;P

  8. haha ^^

    mal schauen, wie sichs ausgeht bekommts was. Bleibts bei dem 100 Punkte-System? Is imho ned so des wahre…zumindest stellt sich mir die Frage, wie genau man ein Spiel bewerten kann. :D

  9. Genau geht eh nie mit ner Wertung. Für Detailfragen gibts ja den Text.

  10. deshalb is ja 0-10 super :D

  11. 0 = 0
    1 = 10
    2 = 20
    3 = 30
    4 = 40

    etc.etc.

  12. naja, ich fands jetzt nicht sooo berauschend. war ok, der einser hat mir jedenfalls mehr schauer über den rücken gejagt…
    das erschreckendste beim einser fand ich, als ich eine leiter runter kletterte und in der sequenz während die spielfigur sich umdreht und die leitersprossen krallt plötzlich das kleine mädchen im roten kleid 20 cm vor deim gsicht steht! brrr
    solche schocker in der art waren irgendwie absent, ich fands vorhersehbarer als im 1er. v.a. da jetzt im 2er immer wenn was grusliges bevorsteht das hud zu flimmern anfängt und der sound dementsprechend verändert wird.

  13. ich finds gemein das die taschenlampe absichtlich abgeschalten wird :p

  14. nices review. mich wirds nur flashen, bin ur sensibel.

  15. ich fand die demo ganz nett. aber so wie im vergangenen jahr, werde ich auch jetzt keine zeit finden es durchzuspielen. wäre daher nur geldverschwendung. :f fand diese grafikspielereien, v.a. in der ‘parallelwelt’ sehr stimmig.

  16. wieso muss ich eigentlich immer lesen das du zu unfähig bist dein leben zu organisieren dasst mal was spielen könntest? ich mein zeit hier zu posten hast ja auch. hier brauchst kein rl faken :>

  17. Hab ich mir auch gedacht. Eigentlich jeder von uns kommt zum Spielen, und die meisten haben im Gegensatz zum Kenny noch dazu ne Freundin.

  18. der is eh zsaus nur halt offline, entweder der hat kein geld für chello zahlt, was ich aber bezweifle da er zu 100% noch im elterlichen haushalt wohnt, oder er is überall invisible und spielt eh den ganzen tag aber is zu schlecht für die spiele und kommt nie weiter als paar levels und kann deswegen net mitreden

  19. also was is kenny?

  20. na was is kenny?

  21. jetzt, bin ich auch neugierig geworden.

  22. [...] PC-Version von F.E.A.R. 2: Project Origin, das in unserem Review ja recht gut abgeschnitten hat, soll in den kommenden Wochen einen Patch bekommen, der nicht nur [...]

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